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	<title>Logray&#039;s Welt</title>
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	<description>... sieh die Welt mit anderen Augen</description>
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		<title>Der Fall Barschel</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 18:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>logray</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mystery]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt tatsächlich Menschen die Serien wie &#8220;Akte-X&#8221; für absoluten Schwachsinn halten. Nun die Autoren eines solchen Unterhaltungsprogammes werden sicherlich ihrer Phantasie freien Lauf lassen, jedoch basieren viele Fälle auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Es gibt tatsächlich Menschen die Serien wie &#8220;Akte-X&#8221; für absoluten Schwachsinn halten. Nun die Autoren eines solchen Unterhaltungsprogammes werden sicherlich ihrer Phantasie freien Lauf lassen, jedoch basieren viele Fälle auf wahren Begebenheiten.</div>
<div id="_mcePaste">Doch nicht nur in den USA passieren Dinge, die man nicht aufklären kann &#8211; oder soll &#8211; sondern auch direkt vor unserer eigenen Haustür.</div>
<div><span id="more-314"></span></div>
<div>Der Fall Barschel ist der Beweis dafür, das auch in der &#8220;Neuzeit&#8221; Verbrechen verschleiert werden können.</div>
<div><a href="http://www.logray.de/wp-content/uploads/2010/07/barschel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-316" title="barschel" src="http://www.logray.de/wp-content/uploads/2010/07/barschel.jpg" alt="" width="115" height="150" /></a></div>
<div id="_mcePaste">Am 11. Oktober 1987 gegen 12.30 Uhr entdeckten zwei Reporter den Ex-Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein Uwe Barschel (43) tot in seiner Badewanne im Genfer Hotel &#8220;Beau-Rivage&#8221;.</div>
<div><a href="http://www.logray.de/wp-content/uploads/2010/07/wanne.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-317" title="wanne" src="http://www.logray.de/wp-content/uploads/2010/07/wanne.jpg" alt="" width="120" height="90" /></a></div>
<div id="_mcePaste">4 Wochen zuvor wurde seine politische Karriere beendet, als &#8220;Der Spiegel&#8221; einen Skandal aufdeckte, an dem Barschel beteiligt war.</div>
<div id="_mcePaste">Reiner Pfeiffer, Barschels Medienreferent, hatte ausgesagt Barschel habe ihn veranlasst Björn Engholm durch eine anonyme Anzeige wegen Steuerhinterziehung in Verruf zu bringen, auch über sein Sexualleben sollte er Informationen einholen.</div>
<div id="_mcePaste">Barschel vermutete eine Verschwörung gegen sich und wollte Dokumente über die<br />
Affäre von einem Informanten &#8220;Robert Roloff&#8221; erhalten.</div>
<div>Am 12. Oktober wollte Uwe Barschel in Kiel vor dem Untersuchungsausschuss aussagen.</div>
<div>Am 11. Oktober war Barschel mit seinem Informanten verabredet. Niemand weiß was in dieser Nacht passierte. Fakt ist nur. Barschel wurde tot in seiner Badewanne aufgefunden, anscheinend trat der Tod durch eine Medikamentenvergiftung ein.</div>
<p>Es gibt tatsächlich Menschen die Serien wie &#8220;Akte-X&#8221; für absoluten Schwachsinn halten. Nun die Autoren eines solchen Unterhaltungsprogammes werden sicherlich ihrer Phantasie freien Lauf lassen, jedoch basieren viele Fälle auf wahren Begebenheiten.</p>
<p>Doch nicht nur in den USA passieren Dinge, die man nicht aufklären kann &#8211; oder soll &#8211; sondern auch direkt vor unserer eigenen Haustür.<br />
Der Fall Barschel ist der Beweis dafür, das auch in der &#8220;Neuzeit&#8221; Verbrechen verschleiert werden können.</p>
<p>Am 11. Oktober 1987 gegen 12.30 Uhr entdeckten zwei Reporter den Ex-Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein Uwe Barschel (43) tot in seiner Badewanne im Genfer Hotel &#8220;Beau-Rivage&#8221;.</p>
<p>4 Wochen zuvor wurde seine politische Karriere beendet, als &#8220;Der Spiegel&#8221; einen Skandal aufdeckte, an dem Barschel beteiligt war.</p>
<p>Reiner Pfeiffer, Barschels Medienreferent, hatte ausgesagt Barschel habe ihn veranlasst Björn Engholm durch eine anonyme Anzeige wegen Steuerhinterziehung in Verruf zu bringen, auch über sein Sexualleben sollte er Informationen einholen.<br />
Barschel vermutete eine Verschwörung gegen sich und wollte Dokumente über die Affäre von einem Informanten &#8220;Robert Roloff&#8221; erhalten.<br />
Am 12. Oktober wollte Uwe Barschel in Kiel vor dem Untersuchungsausschuss aussagen.</p>
<p>Am 11. Oktober war Barschel mit seinem Informanten verabredet. Niemand weiß was in dieser Nacht passierte. Fakt ist nur. Barschel wurde tot in seiner Badewanne aufgefunden, anscheinend trat der Tod durch eine Medikamentenvergiftung ein.</p>
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		<title>Quo Vadis XenClient/BYOPC etc.</title>
		<link>http://www.logray.de/2010/05/31/quo-vadis-xenclientbyopc-etc/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Citrix]]></category>

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		<description><![CDATA[XenDesktop gibt es ja nun schon in der vierten Version … und viel Kunden stehen der Technik skeptisch gegenüber, auch wenn sie sich auf vielen Messen, Roadshows oder in Vertriebsterminen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>XenDesktop gibt es ja nun schon in der vierten Version … und viel Kunden stehen der Technik skeptisch gegenüber, auch wenn sie sich auf vielen Messen, Roadshows oder in Vertriebsterminen von den Möglichkeiten beeindrucken lassen. Ja. Es ist eine beeindruckende Technik, vielfach als Hupe verschrieben und auch nicht verstanden. Gut, wenn man bisher den Anschluss im Bereich Virtualisierung noch nicht gefunden hat, ist der Schritt den man gegen muss (bzw. &#8220;sollte&#8221;) nicht gerade klein… aber doch lohnend.</p>
<p><span id="more-163"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-8" title="Schaubild" src="http://ustamm.files.wordpress.com/2010/07/bildschirmfoto-2010-07-09-um-09-32-54.png?w=300" alt="" width="300" height="157" /></p>
<p>Neue Techniken werfen immer neue Fragen auf ( …. um nicht Probleme zu schreiben ). Als Erstes kommt da das &#8220;BYOPC&#8221; Projekt. In den letzten Monaten wurde dieses Thema immer wieder beleuchtet, oftmals aber ein paar Kernprobleme vergessen. In vielen Aktionen wurde schnell suggeriert, das es eigentlich egal ist, was sich der Mitarbeiter für ein Gerät kauft, Hauptsache es ist ein entsprechender Service- Vertrag dabei. Diese einfache Rechnung hat leider ein paar Fehler, oder sagen wir, es birg Konfliktpotential, welches man vorher lösen muss.<br />
Das Notebook der BackOffice- Mitarbeiterin ist defekt…. was passiert nun mit den Stunden (oder Tagen) bis es repariert ist oder ausgetauscht wurde? Wer installiert auf dem Tauschgerät die Software erneut? Zu welchen Lasten geht der Ausfall (Arbeitstage der Mitarbeiterin oder des Admins, der die Software installieren muss) …. ok …. das Installieren von Software kann man sich ggfs. durch virtuelle Desktops oder Applikationen sparen, aber der Zeitfaktor bis zur Reparatur bleibt. Ersatzgeräte müssen also trotzdem vorgehalten werden, es müssen entsprechend sichere Regeln und Verträge her, damit es zu keinen Streitigkeiten im Unternehmen kommt, denn diese können schnell eskalieren und zu Kündigungen führen.</p>
<p>Kann sich der Mitarbeiter &#8220;wirklich&#8221; ein Notebook aussuchen? Ein pinkes Notebook aus der &#8220;Hello Kitty&#8221; &#8211; Kollektion zum Beispiel … wer möchte solche Geräte in seinem Unternehmen haben? Was soll der Kunde denken, bei dem ein Mitarbeiter auf einmal sein ALIENWARE Hyper Gaming Notebook auspackt und mit einem wilden Shooter- Background auf dem Desktop die Unternehmenspräsentation startet? Auch für solche Fälle müssen klare Regeln geschaffen werden.</p>
<p>In den letzten Monaten schienen nun einige Probleme unter den Tisch zu fallen. Der XenClient &#8211; als Hilfsmittel zu BYOPC gepriesen &#8211; schien ein paar Bedenken zu verwischen … Marc Templeton hat jedoch &#8211; zurecht &#8211; auf der Syngery 2010 klar gestellt, das sich der XenClient &#8211; zumindest im jetzigen Stadium &#8211; an versierte IT Mitarbeiter richtet und NICHT (im Gegensatz zu einer VMWare Workstation) an &#8220;jeden&#8221; der sich mit seinem Rechner beschäftigt oder in der Lage ist es zu installieren.</p>
<p>Der XenClient verfolgt ein Ziel. Ziel ist es, die Verstrickungen der IT immer weiter zu lösen und in Schichten abzubilden, die wieder beherrschbar sind. Im Laufe der letzten &#8211; sagen wir zehn Jahre &#8211; wurde IT immer komplizierter, immer verstrickter und immer schwerer zu beherrschen, nicht technisch, sondern vor allem organisatorisch. Immer mehr Rädchen sind notwendig um eine Struktur zu betreiben und ist der Wurm einmal drin, ist dieser kaum zu bändigen.</p>
<p>Technisch zwar beherrschbar, aber unschön und kompliziert. Nun wird auch der &#8220;PC&#8221; aus dieser Komplexität heraus geholt, in Verbindung zu bereitgestellten Desktops mit Applikationen oder der Möglichkeit auf solche zuzugreifen wird das &#8220;Problem&#8221; bzw. der Task wieder ans Rechenzentrum gegeben. Der XenClient ist wirklich das, was uns einem Science Fiktion näher bringt. Man schleppt eine Desktop &#8211; Session mit sich rum und kann zwischendurch das Endgerät wechseln, welches die Session dann quasi übernimmt, auch wenn sich die Auflösung ändert …. nicht zwingend neu, aber hübsch anzuschauen und unglaublich praktisch. Direkt fallen mir Anwendungszenarien ein, für die diese Technik wie geschaffen ist ….</p>
<p>Der XenClient ist &#8220;mehr&#8221; als nur eine Möglichkeit, mehrere virtuelle Maschinen auf einem Rechner abzubilden, sondern mit dem Synchronizer eröffnen sich auch neue Dimensionen beim Versorgen und Aktualisieren dieser Maschinen. Wie gesagt, zumindest jetzt richtet sich die Technik noch an IT Abteilungen …. diese werden wahrscheinlich auch durchatmen, das nun solange auch ein sehr gutes Argument gegen Feld- Wald und Wiesen- Notebooks existiert … auch wenn derzeit noch die Mac&#8217;s darunter fallen … man mag die derzeit sehr eingeschränkte Liste kritisieren … vor allem als MacUser … aber es ist ein Schritt und der Schritt passt zum &#8220;Xen- Portfolio&#8221;. In Zukunft werden sicherlich weitere Rechner unterstützt, es laufen auch schon mehr als in der entsprechenden Dokumentation genannt werden.</p>
<p>Wo bleibt da VMWare? Eine gute Frage. Als Gerüchte um den XenClient den Umlauf machten, kam ein Gerücht auf, man arbeite an einer solchen Technologie …. die nun vorgestellte ist &#8211; meiner Ansicht nach &#8211; meilenweit vom XenClient als Gesamtlösung weg. Aber nach wie vor ist VMWare ein starkes Unternehmen, mit sehr guten Produkten und einer imposanten Marktdurchdringung. Kunden erkläre ich in Gesprächen immer, das VMWare aus dem Bereich der Virtualisierung kommt und CITRIX aus dem Bereich der Bereitstellung von Applikationen. Durch die Produkte dieser beiden Unternehmen sind die Grenzen verwischt worden und &#8220;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8221; trifft zu.</p>
<p>Für uns kann das nur gut sein, denn so entstehen Innovationen … sofern es nicht zu einem &#8220;Feature…..g&#8221; verkommt, wird die IT Branche dadurch nur gewinnen können.</p>
<p>Wir setzen den XenDesktop mittlerweile konsequent selbst ein und zeigen diesen nicht nur in unserer Demo- Umgebung, da wir von der Technik überzeugt bin und ich &#8211; als MacUser &#8211; so auch in den Genuss von den wenigen Apps komme, die wir im Unternehmen einsetzen und die sonst auf einer lokalen VM laufen würden. Von daheim, vom Kunden, auch von unterwegs via UMTS….</p>
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		<title>Im Blick der Zeit</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 10:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Tjo&#8230;. nach wirklich sehr langer Suche nach einer neuen Armbanduhr bin ich vor ein paar Wochen fündig geworden &#8230;. wenn man nicht zu den schlanken Menschen zählt verlieren sich viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tjo&#8230;. nach wirklich sehr langer Suche nach einer neuen Armbanduhr bin ich vor ein paar Wochen fündig geworden &#8230;. wenn man nicht zu den schlanken Menschen zählt verlieren sich viele Uhren einfach am Handgelenk <img src='http://www.logray.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dank meiner lieben (!) Lebensgefährtin kann ich sie nun am Handgelenk tragen <img src='http://www.logray.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Daher waren die Ansprüche an eine Uhr:<br />
- bezahlbar<br />
- optisch ansprechend<br />
- hat nicht jeder<br />
- gross und wuchtig</p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p>Und hier ist sie, eine Rebosus Herrenuhr RS002-MV01 Chronograph</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-14" title="Bildschirmfoto 2010-07-09 um 12.57.51" src="http://ustamm.files.wordpress.com/2010/07/bildschirmfoto-2010-07-09-um-12-57-51.png" alt="" width="375" height="496" /></p>
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		<title>Sylvesterspass in Tschnernobyl</title>
		<link>http://www.logray.de/2010/05/03/sylvesterspass-in-tschnernobyl/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 11:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben 1999 für das ZYN! Magazin Sylvesterspass in Tschernobyl &#8230;aber denken Sie nur einen kleinen Moment an Igor Poporow, dem Techniker in Tschernobyl II. Es ist der 31.12.1999 23:50 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschrieben 1999 für das ZYN! Magazin</p>
<p>Sylvesterspass in Tschernobyl</p>
<p>&#8230;aber denken Sie nur einen kleinen Moment an Igor Poporow, dem Techniker in Tschernobyl II. Es ist der 31.12.1999 23:50 Uhr russischer Zeit. Igor sitzt wie immer an seinen 30 Jahre alten Schaltpulten und beobachtet viele, wirklich viele Lämpchen. Ein einzelnes von ihnen, welches unter größten Anstrengungen versucht ein bedrohliches Blinken hervorzubringen, doch wegen der Stromunterversorgung und der jahrelangen Vernachlässigung durch unterbezahlte und nicht gerade arbeitswillige Wartungstechniker nicht mehr als ein düsteres glimmen hinbekommt, versucht ihn auf einen Fehler aufmerksam zu machen.</p>
<p><span id="more-24"></span></p>
<p>Die Systeme laufen schon seit vielen Jahren zuverlässig, wenn man einmal von dem kleinen Zwischenfall 1986 absieht. Es ist ja nicht wirklich etwas passiert, zumindest sagt das die Regierung. Und die vielen Kinder mit 3 Armen oder zwei Köpfen sind halt eine Laune der Natur.</p>
<p>Ein alter Computer, der über ein marodes Kabel in dem völlig unüberschaubaren Netzwerk der Kernkraftanlage hängt und von seinem Benutzer seit Monaten nicht mehr angefasst wurde, jedoch für den Abgleich von Systemabläufen Verantwortung trägt, durchläuft sein tägliches Routineprogramm. Durch die mangelnde Pflege und durch den Umstand, das man zwar ein Atomkraftwerk betreibt, aber nicht weiß, wie Atomuhr geschrieben wird, ist der Rechner nun der Ansicht, es sei 10 Minuten später &#8230; und komischerweise der 01.01.1900.</p>
<p>Das System der Marke Robotron schließt daraus, das es keinen weiteren Grund gibt, das Routineprogramm fortzuführen und beendet einige Unterprogramme.</p>
<p>23:52 Uhr<br />
Ein rotes, jungfräuliches Lämpchen ringt um Aufmerksamkeit. Wild blinkend versucht es, auf den Umstand hinzuweisen, dass sich eine Kontrollanlage für Überdruckventile abgeschaltet hat. Dies hätte bei einem Kochtopf nur zur Folge, dass sich der Deckel ein bisschen hebt und Dampf abgelassen wird. Bei einem Atomkraftwerk, vor allem bei einem, das mit der heißen Nadel gestrickt ist und nicht einmal den Absturz einer Papierschwalbe überstehen würde, sieht die Sache ein bisschen anders aus. Einige, hübsch zischende Gase, suchen sich einen neuen Weg und finden ihn im maroden Werk aus Metall, Steinen und dem, was ein Gebäude normalerweise zusammenhalten sollte.</p>
<p>23:53 Uhr<br />
Ein leichtes Vibrieren ist im Gebäude zu spüren. Igor kratzt sich am Kopf und schaut zur Kontrolltafel. Müde schaut er von links nach rechts und registriert hier und da ein blinkendes Lämpchen, nichts ungewöhnliches, denn die meisten sind eh kaputt.</p>
<p>23:54 Uhr<br />
Eine Einzelne Gehirnzelle im Großhirn bemerkt, was Igor entgangen ist. Zwischen den vielen blinkenden und kaputten Lämpchen schimmerte eines in einem bedrohlichen ROT. An seinen Besitzer appellierend und die Fahne der Erkenntnis schwingend macht sich diese Zelle auf, seine Kameraden zu alarmieren.</p>
<p>23:55 Uhr<br />
Das Gemäuer ächzt und stöhnt. Igor hat das Lämpchen bemerkt. Nachdem er in einen Teil des technischen Handbuchs geschaut hat (der Rest war nicht mehr auffindbar und dürfte als Klopapier geendet sein), läuft er zur Schalttafel um sich die Sache genauer anzusehen. Mit den Fingern schnippt er ein paarmal gegen das Lämpchen um professionell einen Wackelkontakt auszuschließen. Mit einem leisen Ping geht das Lämpchen kaputt. Igor ist beruhigt, es ist aus.</p>
<p>23:56 Uhr<br />
Selbst in 10 Kilometern Entfernung ist ein leichtes Glimmen zu erkennen. Niemand macht sich Sorgen, so was macht sich gut am Abendhimmel und sicherlich hat sich die Regierung etwas besonderes einfallen lassen. Ein Feuerwerk, oder eine abendliche Beleuchtung um der MIR zu zeigen, das man an sie denkt.</p>
<p>23:57 Uhr<br />
Victor Stremakow, Schichtleiter von Tschernobyl, schwankt durch die Tür in die Schaltzentrale. Teils benommen von radioaktiven Dämpfen, teils durch den schwankenden Boden. &#8220;Alles in Ordnung?&#8221;, fragt er, &#8220;alles in Ordnung!&#8221;, antwortet Igor. &#8220;Es kann ja nix passieren, keine roten Lampen&#8221;, &#8220;jaja, keine roten Lampen&#8221;, entgegnet Victor. In dem Beipackzettel zum Schaltpult von Tschernobyl stand &#8220;achten sie auf rote Lämpchen, sie zeigen eine Gefahr an&#8221; weiter unten war dann zu lesen, &#8220;wenn das rote blinken aufhört, ist es überflüssig, sich Sorgen zu machen, dann ist es zu spät&#8221;. Beruhigt schauten der ehemalige Kolchhosenleiter Victor Stremakow und sein Untergebener, der ex-Euter-Entleerungs-Angestellte, zur Kontrolltafel und gingen wieder ihrem Nichtstun nach.</p>
<p>23:58 Uhr<br />
Das rote Telefon schellt. Ein Vertreter des russischen Präsidenten wird darauf aufmerksam gemacht, das man am Horizont ein grelles Leuchten erkennen könne und demnach ein UFO auf russischem Boden gelandet sein müsste. Die Armee wird in Alarmbereitschaft versetzt, Experten werden informiert. Menschen stehen auf den Straßen um dieses Licht am Horizont zu bewundern.</p>
<p>23:59 Uhr<br />
Ein Sicherheitsunterprogramm des alten Robotron ist zu der Ansicht gelangt, das irgend etwas nicht stimmen kann. Da der alte, mit einem XT vergleichbare Rechner, dieser schweren Aufgabe nur mit einem Single- Task begegnen kann, stehen sämtliche Control- Meldungen bis zu einem erneuten Checklauf auf Hold. Beinahe wäre im die Meldung entgangen, das der Kühlapparat nicht nur platzen, sondern, da keinerlei Druckausgleich geschaffen wurde, explodieren könnte. Im letzten Moment siegte die Logik des Robotron, die ihm dazu verhalft, die wichtigsten Systeme auf &#8220;normal&#8221; zu schalten und den sofortigen Druckausgleich einzuleiten. Alle großen und wichtigen Systeme haben zwar das Jahr 1900&#8243;, verrichten aber, der Logik gehorchend ihren Dienst.</p>
<p>00:00 Uhr<br />
Ein kleiner, eigentlich unscheinbarer, unwichtiger Computer, den einer der Techniker als &#8220;High-Tech&#8221; importiert und gespendet hat, versehen mit einem Betriebssystem aus Redmond, schaltet sein Datum auf 00. Im Netz überzeugt er nun mehrere kritische Systeme von seiner Sicht der Dinge. Die meisten Systeme ignorieren dies &#8230; aber nicht alle.</p>
<p>00:01 Uhr<br />
Victor und Igor werden aus dem Schlaf ins Jenseits befördert ohne aufzuwachen. Sicherlich hätte eine taghelle Explosion die Bewohner der umliegenden Dörfer aus dem Schlaf gerissen, wenn nicht diese gewaltige Druckwelle alles dem Erboden gleichgemacht hätte.</p>
<p>00:02 Uhr<br />
Im Kreml erhält man einen Anruf, das Russland angegriffen wird. Ohne nachzufragen gibt man den Befehl zum Rückschlag, die Frage &#8220;gegen wen?&#8221; wird nicht gestellt, es gilt global das Gesicht zu wahren.</p>
<p>00:03 Uhr<br />
Die Welle der Zerstörung trifft die ersten Großstädte, aber keinerlei Widerstand. Übrig bleiben nur ein paar Steine, hier und da mit einer Essenz von Eingeweiden oder verbranntem Fleisch.</p>
<p>00:04 Uhr<br />
Die ersten Raketen machen sich auf, den 3. Weltkrieg zu beginnen. Leider können die Techniker am Boden den grandiosen und einwandfreien Aufstieg und Flug nicht verfolgen, da die Bodenstationen kurz nach dem Start zwar noch im Prinzip vorhanden waren, aber in klitzekleinen Teilchen über die Lande verstreut lagen.</p>
<p>00:05 Uhr<br />
Auf den Radarschirmen tauchen die Raketen auf, in vielen Ländern werden hastig irgendwelche roten Knöpfchen gedrückt über denen dann ein rotes Licht erscheint, welches einem mit roter Schrift auf rotem Untergrund bestätigt, das man es gedrückt hat &#8230;.</p>
<p>00:06 Uhr<br />
Russland&#8230; oder das was davon übrig ist, hat nun Ähnlichkeit mit Feuerland. Viel Nichts, aber es brennt.</p>
<p>00:07 Uhr<br />
Die Astronauten der MIR freuen sich über ein grandioses Spektakel, welches, so glauben sie zumindest, zu ihren Ehren abgehalten wird.</p>
<p>00:08 Uhr<br />
Unter anderem einige skandinavische Länder verabschieden sich mit einem lauten Knirschen aus der Geschichte der Welt. Die Druckwelle, die eigentlich hätte irgendwann an Druck verlieren müssen, war recht dankbar, weitere Atomkraftwerke zu finden &#8230; und verschlang sie mit einem leisen Rülpsen auf dem Weg.</p>
<p>00:09 Uhr<br />
In Asien war man ebenso überrascht wie in Polen, als die Menschen durch ein Blobb aus dem Leben gerissen wurde. Unter anderem ging bei unseren Nachbarn die größte Sammlung gestohlener Daimler in Flammen auf.</p>
<p>00:10 Uhr<br />
Tränen bei den Astronauten der MIR und alles nur, weil man an sie denkt. Nun sehen sie aus verschiedenen Ländern, sogar aus dem Irak, Raketen aufsteigen. An Bord der MIR wundert man sich nur, dass diese alle nicht in der Luft, sondern erst am Boden explodieren. &#8230;</p>
<p>00:15 Uhr<br />
Es ist still. Zumindest auf der Erde. Denn es ist nichts mehr da, was Krach machen könnte. Nun ja, bis vor ein paar Minuten war wirklich eine menge los. Raketen schlugen ein, ganze Kontinente wurden ausgelöscht, das Leben auf der Erde in einem gewaltigen Konzert von Licht- und Soundeffekten ausgelöscht&#8230;.</p>
<p>00:016 Uhr<br />
Auf einem kleinen Planeten lehnen sich kleine grüne Männchen in ihre Sessel zurück. &#8220;Ach, das war ja wieder ein Schauspiel!&#8221;, &#8220;ja, grandios, diese, wie heißen sie noch? Erdlinge?, &#8220;ja, vor ein paar Millionen Jahren dieser Riesenknall, wo der Planet so lustig von einer Rauchwolke umhüllt war!&#8221;, &#8220;ja und diese lustigen kleinen Spielzeuge, die immer darum kreisen&#8221;, &#8220;aber heute, das war ja unübertroffen &#8230;. hoffentlich machen die so etwas bald wieder &#8230;&#8221;</p>
<p>© Ulrich Stamm</p>
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		<title>Die schöne neue Telefonwelt</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 11:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn Sie zwischen 14:53 und 16:23 Uhr per Call by Call mit ISDN aus Darmstadt, in der Badewanne sitzend, mit einem Funktelefon einen Teilnehmer in Bad Homburg anrufen, der gerade bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn Sie zwischen 14:53 und 16:23 Uhr per Call by Call mit ISDN aus Darmstadt, in der Badewanne sitzend, mit einem Funktelefon einen Teilnehmer in Bad Homburg anrufen, der gerade bei der Gartenarbeit ist und dessen Einkommen unter 80.000 DM brutto liegt, dann zahlen Sie 9 Pfennige pro Minute, jedoch nur für die ersten 4,72 Minuten, danach wirkt sich unser neues Rabattsystem für Verheiratete aus &#8230; Sie sind doch verheiratet oder? &#8230; jedenfalls zahlen sie ab der 4,73. Minute dann nur noch 8,5 Pfennige, vorausgesetzt das Gespräch endet nicht vor der 10,5. Minute&#8230;. schön, das ich Ihnen helfen konnte.&#8221;</p>
<p><span id="more-31"></span></p>
<p>Die 1st-Tehlekom – Hotline<br />
&#8220;Also, das Gespräch zu einem Teilnehmer in einem Ort der 60 KM entfernt liegt kostet Sie zwischen 15 und 16 Uhr, ähm, einen Moment, 12 Pfennige die Minute. Sie haben ISDN? Ja, da muß ich mal nachfragen, Moment&#8221;<br />
PLEASE HOLD THE LINE –<br />
&#8220;Ja, also, da bin ich wieder. Also das kostet Sie auch 12 Pfennige, aber nach der 10. Minute bekommen Sie Rabatt. Wie viel? Ja, also, da muss ich noch mal nachfragen.&#8221;<br />
PLEASE HOLD THE LINE –<br />
&#8220;Also 30% müssten Sie, aber, warten Sie mal, die neuen Tarife ab 1.4. ich glaube, da muss ich noc&#8230;. KLICK&#8221;</p>
<p>Die Mogelcom – Hotline<br />
&#8220;Also wenn Sie in der Zeit von 12-15 Uhr einen Teilnehmer aus einem Ort anrufen, der zwischen 80 und 360 KM entfernt liegt, dann können Sie mit unserem &#8220;out-of area&#8221;-Sondertarif schon für 9,37 Pfennige die Minute telefonieren. Wie? Wie wir die 0,37 Pfennige berechnen? Ja wissen Sie, wenn sie eine so kurze Zeit telefonieren, runden wir natürlich auf. Auf wie viel? Das kann ich Ihnen nicht beantworten, dazu müssen Sie sich unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen im Internet ansehen. Sie haben keinen Internet-Zugang? Da hätten wir ein tolles Angebot für Sie! Sie haben keinen PC&#8230; ähm, ja, also&#8230;.hallo?&#8221;</p>
<p>Die PrellCom – Hotline<br />
&#8220;Wissen Sie, da haben Sie mich jetzt erwischt. Ihre Frage ist so speziell, dass ich Ihnen diese nicht sofort konkret beantworten kann, ich kann Ihnen gerne einen Prospekt zuschicken, in dem Ihre Fragen ausführlich beantwortet werden, wenn Ihnen dann noch Fragen einfallen sollten, würde ich mich freuen, Sie wieder am Telefon begrüßen zu dürfen.&#8221;<br />
Das Prospekt enthielt keinerlei Preisangaben und keinerlei AGBs, nur ein Hinweis darauf, wie toll alles sei.<br />
&#8220;Es freut mich, daß Sie unseren Prospekt erhalten haben. Haben Sie denn noch weitergehende Fragen? Also zu unserem Tarifkonzept kann ich Ihnen keine ausführliche Auskunft geben, dazu kann ich Ihnen aber weiterführende Unterlagen zusenden, wenn Sie danach noch Fragen haben sollten, rufen Sie noch einmal an. Schön, daß ich Ihnen helfen konnte.&#8221; Natürlich kam das gleiche Prospekt noch einmal.</p>
<p>Die 010815 – Hotline<br />
&#8220;Sie sprechen mit dem Anrufbeantworter vonm 0815. Wir stecken jede Mark in die Tarif und bieten deshalb nur Support per email.&#8221;<br />
Das ist die beste Strategie um die Welt zu unterwandern. Da man es nicht schafft, alle Telefonkunden auf seine Seite zu ziehen, verwirrt man sie solange, bis sie endgültig aufgeben. Das alles ist ein ausgeklügelter Plan der TELEKOM. Man gaukelt einen offenen Markt vor, verwirrt die Leute mit den derzeit ca. 200 Scheinfirmen, so das die Kunden das geläutert wieder auf die Knie fallen um bei der Telekom Kunde zu sein. Genialer Plan, hätte von mir sein können.</p>
<p>(c) Ulrich Stamm</p>
<table border="0.000000" cellspacing="0.500000" cellpadding="0.000000">
<tbody>
<tr>
<td width="900" valign="top">Geschrieben 1999 für das ZYN! Magazin</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Werde Prophet &#8211; werde Gott</title>
		<link>http://www.logray.de/2010/05/02/werde-prophet-werde-gott/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 11:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschrieben 2001 für das ZYN! Magazin An dem anschaulichen Beispiel von &#8220;Fiat Lux&#8221; möchten wir zeigen wie einfach es sein kann, totalen Schwachsinn in die Welt zu blasen, ein Gesicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschrieben 2001 für das ZYN! Magazin</p>
<p>An dem anschaulichen Beispiel von &#8220;Fiat Lux&#8221; möchten wir zeigen wie einfach es sein kann, totalen Schwachsinn in die Welt zu blasen, ein Gesicht zu ziehen wie nach einer Darmspiegelung und trotzdem noch Millionen zu scheffeln&#8230;.. Nicht immer muß man das Rad neu erfinden, es reicht auch manchmal sich anzusehen mit welchem einfachen aber genialen Konzept andere arbeiten.</p>
<p><span id="more-29"></span></p>
<p>Eine Automarke? Eine neue Hautcreme? Nein, Fiat Lux&#8230;.</p>
<p>Die Schweizerin Erika Bertschinger- Eicke (geb. 1929) nennt sich selbst &#8220;Uriella&#8221;. Nachdem die rüstige Dame 1973 von einem Pferd gefallen ist behauptet sie nun in Volltrance würde &#8220;Jesus Christus&#8221; durch sie sprechen. An dieser Stelle wäre es sinnvoll zu bemerken das es besser wäre er würde mal mit ihr reden.</p>
<p>Nachdem Jesus Christus seit fast 2000 Jahren, trotz oder gerade wegen seiner Wiederauferstehung, beharrlich schweigt, so ist es doch auf eine friedvolle weise beruhigend zu wissen, das er seit dem 07.05.1977 wieder von sich hören lässt und zwar durch Uriella,</p>
<p>&#8220;Hey!&#8221; wird der geneigte Leser nun meinen, &#8220;was können wir von der Dame lernen?&#8221; &#8230;. ok, fangen wir an:</p>
<p>Hat man ersteinmal irgendwelchen empfangenen Unsinn geschwafelt und eine Herde hirnloser Irrer um sich versammelt, die nicht eine Sandale hochhalten sondern weiße Klamotten zum Zeichen der Zugehörigkeit tragen, stellt man REGELN auf. Immerhin möchte man ja als Prophet oder Gottheit angesehen werden.</p>
<p>Regeln:	Uriella ist das &#8220;Sprachrohr Gottes&#8221;, daher sind ihre &#8220;Offenbarungen&#8221;</p>
<p>Absolut richtig und nicht hinterfragbar.</p>
<p>Mitglieder haben sich den Offenbarungen und Ordensregeln unterzuordnen. Es muss weiße Kleidung getragen werden (nur Dash wäscht soooo weiß) Reinlichkeit, Sexualität und Ernährung werden vorgeschrieben, TV, Radio und Presse sind Tabu Nun kann man natürlich in der Gilde der &#8220;Heiler und Helfer&#8221; nicht aufgenommen werden, ohne die &#8220;alle Krankheiten heilende Medizin&#8221; auf den Markt zu werfen. Immerhin muss ja Geld verdient werden, denn der tägliche Besuch beim Friseur, die schicken weißen Klamotten, das Waschpulver und der Daimler in der Garage wollen bezahlt werden.</p>
<p>Heilung:	Also stellt sich Uriella, immer dann wenn das Geld knapp wird, vor ihre Badewanne und rührt 21 Minuten in dem eingelaufenen Wasser rum um im &#8220;Linksdrall&#8221; &#8220;kosmische Heilstrahlen&#8221; einzurühren.</p>
<p>Diese einfache und praktische Herstellung von Arzneimittel, welches natürlich auch gegen jede Krankheit hilft. Ätherampullen, die 1989 sichergestellt wurden, enthielten eine gewöhnliche Kochsalzlösung, mit der AIDS, Multiple Sklerose und andere Dinge geheilt werden könnte &#8230; so Uriella.</p>
<p>Seht ihr liebe Ärzte?! Da habt ihr Jahrelang Kochsalzlösung in euren Krankenhäusern, DAS Allheilmittel &#8230; und was macht ihr draus? Schade schade.</p>
<p>Das eine Jüngerin von Uriella starb, obwohl sie nur diese Wundermittelchen geschluckt hatte war bestimmt Gottes Wille &#8211; aber so ist das nunmal in einem Wirtschaftsunternehmen &#8211; die schwachen bleiben auf der Strecke.</p>
<p>Natürlich muß eine so werbewirksame Kampagne wie der Tod eines Mitgliedes natürlich medienmäßig auszunutzen. In Interviews gilt es nun, jeden kritischen Kommentar im Keim zu ersticken und dazu gehören ja nuneinmal dumme Antworten.</p>
<p>Zum Beispiel wäre da die Theorie der &#8220;neuen Erde&#8221; die die Aliens schon für uns gebaut haben. Aliens? Nix Roswell, Nix Area 51, die Typen liegen am Pool unter den Kappen in ihren riesigen Raumschiffen und frieren sich die Schwän&#8230; ähm, naja irgendwas halt ab und warten auf den großen Knall.</p>
<p>Der große Knall nun wieder ist etwas, das man erfindet um seinen Jüngern mal ein bisschen Angst zu machen. Denn nichts anderes kann die Bewohner der Erde vor dem sicheren Tod bewahren, als an Uriella und ihre wüsten Prophezeiungen zu glauben. Was? Nicht genug? Na, da schauen wir doch mal:</p>
<p>Zitate aus einer Presseerklärung von FIAT LUX:</p>
<p>Aufgrund der früheren Offenbarungen und Hinweise in der letzten Botschaft vom 26.7.98 unseres WELTENLENKERS, gehen wir von folgendem Ablauf aus: Im August 1998 werden</p>
<p>- der Mord einem wichtigen Regierungsoberhaupt,<br />
- der Weltbörsencrash mit dem anschliessenden Zusammenbruch der Wirtsc zufolge Computerviren, sowie<br />
- der Einmarsch der Russen in Deutschland erfolgen</p>
<p>Nach 3 Monaten wird ein Meteorit in die Nordsee fallen. Die davon betroffenen Küstenländer werden für immer im Meer verschwinden. Die menschliche Strategie wird nicht aufgehen, den Meteoriten mit Atomwaffen von seiner Bahn abzulenken, denn Engel werden dies mit magnetischen Kraftstrahlen verhindern. Eine mehrere hundert Meter hohe Flutwelle wird sich mit Jet-Geschwindigkeit ausbreiten. Weltweit werden Vulkane explodieren, auch jede in der Eifel. Durch ein Seebeben wird ein unter dem Meer angelegtes Atomkraftwerk explodieren. Kalifornien und Los Angeles und Hollywood werden im atlantischen Ozean verschwinden. Diese Tragödie wird sogar von Wissenschaftlern erwartet.</p>
<p>Das wissen wir an den Propheten von heute zu schätzen. Lauter gute Nachrichten. Aber, Moment mal, 1988 ist doch längst vorbei? Kein Thema, nie um eine Ausrede verlegen, daran kann man sich ein Beispiel nehmen! Denn &#8220;Gott hat uns noch eine Chance&#8221; gegeben, ist doch eine Aussage, die im Kern einmalig und an Einfachheit kaum zu überbieten ist!</p>
<p>Jetzt wissen wir übrigens, wo die Hollywood-Leute ihre dummen Ideen für Filme haben, in denen man mit Atomraketen auf wehrlose Meteoriten schießt.</p>
<p>Natürlich wurden immer wieder weitere Weltuntergänge vorausgesagt &#8230; was soll man sagen. Die Frau, eine Mischung aus Oma Hilde von nebenan und &#8220;ich will in eine geschlossene Anstalt&#8221; hat kommerziellen Erfolg und DAS ist es was zählt.</p>
<p>Schalten Sie auch nächstes mal wieder ein, wenn es da heißt: &#8220;Scientology — mehr als nur Gehirnwäsche!&#8221;</p>
<p>(c) Ulrich Stamm</p>
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		<title>Mann durch Fleischwolf gedreht</title>
		<link>http://www.logray.de/2009/10/17/mann-durch-fleischwolf-gedreht/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 11:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwahn]]></category>

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		<description><![CDATA[… BILD sprach zu erst mit der Frikadelle. Es ist wirklich erstaunlich welchen Stellenwert eine “Tageszeitung” wie die BILD in einer Bevölkerung so haben kann. “BILD Dir Deine Meinung” ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… BILD sprach zu erst mit der Frikadelle. Es ist wirklich erstaunlich welchen Stellenwert eine “Tageszeitung” wie die BILD in einer Bevölkerung so haben kann. “BILD Dir Deine Meinung” ist ein sehr schöner Slogan, leider scheinen die meisten Menschen wie die Lemminge lieber einem Gerücht hinterher zu laufen, als die Wahrheit in Betracht zu ziehen.<br />
<span id="more-39"></span><br />
So gab es wieder einen Aufreger über den BILD “berichtete”, der aber keiner war. Diesmal traf es die Pro 7 - Sendung Popstars. Vor der Folge am letzten Donnerstag titelte die BILD damit, das einer jungen Kandidatin die Nachricht des Todes ihrer Mutter in der Sendung mitgeteilt würde. Entsprechendes, mit Text unterlegtes Bild- Material wurde veröffentlicht.</p>
<p>Medienwächter schalteten sich ein, viele andere Zeitungen griffen das Thema auf und empörten sich über die vermeintliche Rücksichtslosigkeit des TV- Senders. Ulkig…. denn quasi kam das einer Vorverurteilung gleich. Auch wann des Niveau von TV- Formaten in den letzten Jahren wirklich nicht weltbewegend ist, so hat man doch noch ein Mindestmaß an Anstand. Natürlich wurden keine entsprechenden Szenen gesendet. Der jungen Dame wurde mitgeteilt, das auf sie ein wichtiges Telefonat wartet, in ihrer Abwesenheit wurde den restlichen Kandidaten gesagt, das die Mutter gestorben sei … klar, der Sender spielt mit den Emotionen &#8211; auch der Zuschauer - aber die betroffene Kandidatin war nicht mehr im Bild.</p>
<p>Solche Teaser, Anreißer oder wie man solche Aufmacher sonst nennen mag, tragen sicherlich zur Steigerung der Auflage bei und sei dem Verlag gegönnt … denn wer eine solche “Zeitung” kauft, bekommt das was er verdient. Jedoch ist es &#8211; meiner Ansicht nach - sehr grenzwertig und wirft einen Schatten auf unsere Gesellschaft, wenn sich sofort Medienwächter, Politiker und sonstige Moralapostel einschalten und einen Sender auf Basis von Informationen aus der BILD ans Kreuz nageln.</p>
<p>Das ist wirklich traurig.</p>
<p>(c) Ulrich Stamm</p>
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		<title>Soziale Netzwerke</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 11:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wäre die Welt ohne sie? Die sozialen Netzwerke sind auf dem Vormarsch … doch sind sie das wirklich? Was bringen sie “uns”, wer nutzt sie und warum eigentlich? Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre die Welt ohne sie? Die sozialen Netzwerke sind auf dem Vormarsch … doch sind sie das wirklich? Was bringen sie “uns”, wer nutzt sie und warum eigentlich?</p>
<p>Die meisten von uns sind heute “online”, ich selbst habe seit Mitte der 80er Jahre eine Email- Adresse (ok, heute mehr als eine) und seit dem Aufleben von MSN und ICQ fühlt man sich mehr vernetzt denn je.<br />
Doch es tut sch mehr am Online- Himmel. Seit einiger Zeit (ca. 2 Jahre) mit ständig steigender Tendenz ist es “hip” sich in <em>social networks</em> zu tummeln und da wir Menschen dazu neigen, es anderen nach zu machen, ist man natürlich nur wirklich hip, wenn man in den angesagten networks zu finden ist. Problematisch nur, das es dauernd neue gibt und man schnell beginnt, seine vorhandenen Kontakte auch in den weiteren zu suchen und notfalls einzuladen.<br />
<span id="more-37"></span><br />
So sind viele Menschen damit beschäftigt, ihre Profile in den verschiedensten Netzwerken zu pflegen und die Kontaktbasen durch Einladungen und Verknüpfungen stets aktuell zu halten. Was haben diese Menschen bloss früher so den ganzen Tag gemacht?</p>
<p>BLOGs sind in den letzten Jahren zu einem tollen Instrument geworden, sich selbst darzustellen oder über Dinge zu berichten, die einem wichtig sind. Die meisten BLOGs sterben &#8211; unbemerkt &#8211; nach einer Weile wieder, andere schleichen sich in die Herzen von Lesern …. nun gibt es TWITTER … und jeder kann, ohne eigenen Webspace, ohne CMS- System und ohne Plan einfach drauflos vög…. zwitschern.</p>
<p>In den letzten Monaten führe dies dazu, das immer mehr &#8211; vor allem geputscht nach den Amoklauf von Winnenden &#8211; Twitter für eine tolle Plattform halten. “Ich gehe schlafen” … “ich muss noch für die Arbeit büffeln” … “Duschen wäre jetzt toll”… “was für ein Scheiss Tag” …. “weiss jemand ob heute Abend was gutes im TV läuft” ….. solche interessanten Mitteilungen bestimmen Twitter. Mittlerweile muss man suchen um noch interessante Beiträge zu finden oder &#8211; der bessere Weg &#8211; sich ein Bild von den Leuten machen, denen man “folgt” bevor man selbst an dem hohen Grundrauschen schuld ist.</p>
<p>Diese Medien werden heute sehr (!) Wichtig genommen …. problematisch …. viele der Nachrichten werden für bare Münze genommen, ohne Kenntnis des Hintergrundes, ohne Prüfung. Eine Nachricht, über Twitter verbreitet, bringt es schnell ins TV, wenn sie spektakulär genug ist … ob sie stimmt, ist eine völlig andere Geschichte.</p>
<p>Terry Pratchett ( Scheibenwelt- Romane ) schrieb einst:<br />
“Eine Lüge kann einmal um die ganze Welt laufen, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat”.<br />
Recht hat er.</p>
<p>Lustigerweise sind es gerade die “etablierten” Medien, die ein massives Problem bekommen. Sind sie doch von der “Onlinewelt” überrollt worden ohne dies zu merken, tun sie nun alles um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Das sorgt dann für diverse “Falschmeldungen” die z.B. von Twitterern kommen und sich dann gerne auf den Online- Portalen der großen Zeitungen als “Wahrheit” wieder finden.</p>
<p>Diese Medien jammern, das für ihren tollen Journalismus “online” niemand Geld ausgeben möchte… vielleicht sollte man in den Redaktionen darüber nachdenken, das niemand für Falschmeldungen, schlecht recherchierte Artikel oder abgeschriebene Meldungen Geld bezahlen mag.</p>
<p>Xing, LinkedIN, Facebook, StudiVZ, MeinVZ, SchuelerVZ, WerKenntWen, LastFM, WasWeissIchDennNochAlles sorgen für einen veränderten Lebens- und Kommunikations- Stil. Die Wahrscheinlichkeit, das jemand der jüngeren Generation eine Mail innerhalb von 1-3 Tagen beantwortet sinkt, denn viele sind nur per SMS, Chat, Twitter oder einem der social networks wirklich erreichbar ….</p>
<p>Zudem achtet niemand auf seine Außendarstellung …. in einigen Foren kann man schon über die leidvollen Erfahren von Jugendlichen lesen, welche auf Lehrstellensuche sind und sich wundern das sie nie eingeladen werden … auch die Arbeitgeberseite kennt das Internet … ich selbst google nach Menschen, die sich bei uns bewerben … und da gerät man schnell an Informationen, die ein grenzwertiges Bild auf den einen oder anderen werfen. ICH kenne mich aus und MIR ist bewusst, das eine Gruppe in einem social network mit dem Namen “<em>lutschen bis das weiße kommt</em>” eigentlich nur Spaß ist und “Kinderschokolade” damit gemeint ist. Der eine oder andere googlende Personalchef wird sich sicherlich NICHT nach dem Hintergrund erkundigen.</p>
<p>Ich selbst nutze Xing und LinkedIN … aus beruflichen Gründen, denn Kontakte sind wichtig und man sollte Leute nicht aus den Augen verlieren … das ist schlimm genug, das es schon ZWEI sind … LinkedIN wird eher durch unsere amerikanischen Freunde genutzt, daher.</p>
<p>Man sollte den “networks” die Bedeutung zumessen, die sie verdienen ….</p>
<p>Eine Basis um seine Kontakte aktuell zu halten und sich über das eine oder andere auszutauschen. Es kann und darf nicht der Mittelpunkt des Lebens sein … für wen TWITTER, BLOGs und andere Dinge nicht mehr verzichtbar sind, sollten sich an den nächsten Drogenberater wenden.</p>
<p>(c) Ulrich Stamm</p>
<div><span style="font-family:Helvetica, Arial, Verdana, sans-serif;line-height:16px;font-size:12px;"><span style="font:normal normal normal 12px/normal Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif;color:#181818;"><br />
</span></span></div>
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		<title>Das Geld ist weg</title>
		<link>http://www.logray.de/2008/10/05/das-geld-ist-weg/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 11:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, die sind einfach nicht zu glauben. Seit Wochen beschäftigt man sich mit der “Banken- Krise in den USA”. Immer wieder ist die Rede davon, das es “uns” [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, die sind einfach nicht zu glauben. Seit Wochen beschäftigt man sich mit der “Banken- Krise in den USA”. Immer wieder ist die Rede davon, das es “uns” ja nicht so hart trifft, oder das Tal der Tränen nun erreicht ist und es wieder bergauf geht.</p>
<p><span id="more-41"></span></p>
<p>Doch nun? Die nächste Bank geht den Bach herunter. Nett. Was hat die verantwortlichen Manager eigentlich geritten? Es wurden Risiken eingekauft, welche unüberschaubar waren, aber hohe Rendite versprachen. Banken leben auch von solchen Anlagen, aber jeder Privatmann versucht das Risiko &#8211; nach seinen Möglichkeiten &#8211; vor einer Anlage/Investition &#8211; möglichst gering zu halten.</p>
<p>Wer sich in diesen Tagen auf seinen Berater bei der Bank verlassen hat &#8211; war verlassen. Vielen Menschen wurde geraten, die Anlagen zu behalten und nicht nervös zu werden… nun… das Geld ist futsch.</p>
<p>In den USA müssen Manager mit ihrem privaten Geld dafür haften … nun, das würde nicht reichen, aber immerhin wäre das vielleicht mal ein Anreiz, die eine oder andere Entscheidung zu überdenken, bevor man die Dollarzeichen in den Augen dem gesunden Menschenverstand vorzieht.</p>
<p>100 Milliarden für die Real Estate … wow. Das sind recht viele Nullen, jede steht für ein Dutzend Manager… oder?</p>
<p>Die personellen Konsequenzen bei Bankern und Politikern werden sich in Grenzen halten… Die Zeche zahlt &#8211; wie immer &#8211; der Steuerzahler.</p>
<p>(c) Ulrich Stamm</p>
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		<title>Google it!</title>
		<link>http://www.logray.de/2008/09/28/google-it/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 11:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Stamm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal denkt man wirklich man hat es nur mit Leuten zu tun, die darauf warten, dass man Ihnen alles was sie benötigen auf einem Silbertablett serviert. Das gilt auch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal denkt man wirklich man hat es nur mit Leuten zu tun, die darauf warten, dass man Ihnen alles was sie benötigen auf einem Silbertablett serviert. Das gilt auch für Informationen.</p>
<p><span id="more-45"></span><br />
Mit gerade vierzig Jahren ist man noch nicht wirklich alt und kann sich sehr gut daran erinnern wie es auf der Schule oder später auch auf der Berufsschule war. Wer Informationen brauchte und niemanden zur Hand hatte, den mann fragen konnte, musste sich diese auf einem Weg beschaffen, die immer mehr in Vergessenheit gerät…. in einer Bibliothek.</p>
<p>Um die jüngeren Leser an dieser Stelle einzufangen …</p>
<p>das sind große Räume mit vielen Regalen. In diesen Regalen wiederum stehen sehr viele, zumeist auch alte und vergriffene Bücher. Man nimmt ein solches mit an eine Theke und kann es ggfs. mitnehmen …. zum Beispiel in einer Stadtbibliothek. Oder man setzt sich still in eine Ecke und ackert ein solches Werk durch, bis man die gewünschte Information gefunden hat … und diese schreibt man natürlich (handschriftlich) ab.</p>
<p>Ein solches Unterfangen war nur mit dem Einsatz von Zeit machbar…. denn man musste ja irgendwie hin und wieder zurück sowie die gewünschte Information abschreiben (ein Segen waren die ersten Kopierer in solchen Einrichtungen!).</p>
<p>Und heute? Die Schüler jammern über Hausaufgaben, über nicht verstandene Aufgaben … und die eigenen Kinder kommen mit schlechten Arbeiten nach Hause und reden sich raus “ich wusste nicht wie das geht” … “im Buch stand nix” … “da habe ich gefehlt” … und so weiter. Es ist erschreckend, wie wenig die “jungen Leute” aus ihren Möglichkeiten machen.</p>
<p>Telefon, Handy,  PC, InternetFlatRate, das alles steht zusätzlich zu den damals auch vorhandenen Mitteln zur Verfügung… ”Jaja” - mag man meckern &#8211; “telefonieren konnte man damals schon”. Richtig aber “damals” war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, mit der Straßenbahn in die Stadt geschickt zu werden um es in einem Buch nachzulesen, wenn man seinen Eltern mitteilte, warum man den Schulkollegen anrufen wollte.</p>
<p>Wissen ist heute SO EINFACH zu besorgen. In Entwicklungsländern sitzen die Kinder mit Wissenshunger auf dem Boden und lauschen ihrer Lehrerin, in anderen Länden riskieren Frauen und Mädchen ihr  Leben dafür um an etwas  Bildung heran zu kommen ….</p>
<p>Ich glaube, die Generation, die mit diesem Überfluss an Möglichkeiten aufwächst weiss diesen Luxus und Komfort nicht ansatzweise zu schätzen und geht sehr großzügig damit um. Wenn man sich andere &#8211; aufstrebende &#8211; Länder ansieht … DORT haben die jungen Generationen verstanden, das man in einer globalen Welt nur bestehen kann, wenn man die Chancen und Möglichkeiten auch zu seinem Vorteil nutzt.</p>
<p><a href="http://www.google.de/">www.google.de</a>, WikiPedia  oder viele andere Quellen … doch die wenigsten nutzen diese wirklich für sich gewinnbringend ein.</p>
<p>Leider merkt man im Berufsleben vielen Menschen an, das diese nicht in der Lage sind Informationen zu beschaffen, aufzuarbeiten oder damit richtig umzugehen.</p>
<p>(c) Ulrich Stamm</p>
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