Trinkwasser wird knapp
geschrieben einst für das ZYN! Magazin (R.I.P.)
Wissenschaftler warnen schon seit vielen Jahren vor einer Trinkwasserverknappung. In den letzten Jahrzehnten wurden immer wieder Studien in Auftrag gegeben, die auf eine Lösung des Problems hinarbeiten sollten, jedoch scheiterte man an der eigentlichen Ursache, die bis heute unerkannt blieb.
Auf der Erde existiert eine gewisse Menge Wasser, die Menge an Wasser auf der Erde ist eine Konstante.
Lebende Organismen nehmen Wasser auf und scheiden Wasser aus. Der Mensch zum Beispiel nimmt im Durchschnitt 2850 ml am Tag durch Flüssigkeit, Nahrung und Stoffwechsel auf und scheidet eben genau diese Menge, also 2850 ml in Form von Schweiss, Stuhl, Urin und insensiblen Verlusten (Haut, Respirationstrakt) wieder aus. Lange wurde darüber spekuliert, ob wir einer neuen Eiszeit oder einer neuen “Wäremezeit” entgegengehen.
Neuste Erkenntnisse zeigen nun:
Das Klima hängt von der Anzahl der lebenden Organismen ab. Auch wenn in den letzten Jahrhunderten die eine oder andere Tierart ausgestorben ist, so wurde sie doch von einem recht großen Säuger ersetzt. Dem Menschen.
Im Jahre 1804 lebten eine Milliarde Menschen auf diesem Planeten. Selbst zur Zeit unserer Väter erinnerte man sich noch an klirrend kalte Winter, in denen die Schüler sich oft durch den ein Meter hohen Schnee kämpfen mussten. Durch die globalen Erwärmung muss man heute in Skigebiete reisen um solche Schneemassen zu sehen, denn in den 60er Jahren waren es schon ca. 3 Milliarden Menschen.
Heute leben ca. 6,3 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Um diese Masse an Menschen neben Getreide und Fisch am Leben zu erhalten, werden vor allem große Säuger wie Schweine und Kühe gezüchtet, die, ebenso wie der Mensch, zu einem großen Teil aus Wasser bestehen.
Auch wenn Säugetiere in der Regel die gleiche Menge Wasser aufnehmen, die sie ausscheiden, so ergibt sich doch zwischen Einnahme und Ausscheidung ein klimatisches Ungleichgewicht.
Dieser einschneidende Eingriff in die Natur ist auch für den Rückzug der Gletscher verantwortlich, dem wir unseren Ötzi verdanken. Noch existieren an den Polen Vorräte an Eis, die geschmolzen zu Wasser, den Wasserhaushalt der Erde einigermassen ausgleichen können. Jedoch sorgt dies wiederum für ein klimatisches Ungleichgewicht, das sich in Dürreperioden und Trinkwasserknappheit in vielen Gebieten dieser Welt widerspiegelt.
Berechnungen sagen nun voraus, das im Jahre 2043 ca. 9 Milliarden Menschen auf diesem Planeten leben werden, das zu diesem Zeitpunkt die Gletscher abgetaut und das Eis der Pole auf ein Minimum zurückgegangen sein wird.
Diese 9 Milliarden Menschen werden sich in Ballungszentren aufhalten, die heutige 3. Welt wird praktisch ausgestorben sein und nur noch Kolonien zum Abbau von Bodenschätzen beherbergen, die auf Versorgungstransporte angewiesen sind.
Die Erdbevölkerung muss reduziert werden. Durch immer neue Technologien und Medikamente bleiben die Menschen heutzutage länger am Leben. Kriegerische Aktivitäten sind aufgrund der entwickelten Vernunft relativ selten geworden so das dem Wachstum der Menschheit kaum Grenzen gesetzt sind
Eine Lösung dieses Problems ist so einfach wie grausam.
Die endgültige Lösung wäre neben einer Geburtenkontrolle, wie sie in China schon üblich ist, auch die Einführung von Lebens-Berechtigungs-Scheinen, die z.B. in ein-Jahrs-Abständen, neu zu beantragen und gegebenenfalls zu verlängern sind, sofern der Nutzen für die Gesellschaft nachgewiesen werden kann.
Auf der nächsten Weltklima- Konferrenz wird dieses Thema zwischen den Delegierten erörtert. Erste Schritte und eine Roadmap liegen der Redaktion schon vor.
Danach könnte, nach Änderung der Grundgesetze in einigen Ländern, schon 2010 mit der Ausdünnung der Bevölkerung begonnen werden. Hilfreich in diesem Zusammenhang ist auch die Verschärfung der Strafrechte in den einzelnen Ländern. Vergehen, für die heute noch Geldstrafen verhängt werden, können demnächst mit dem Eliminieren von ganzen Familien enden.
So grausam diese Zukunftsaussichten auch erscheinen mögen, die Menschheit ist zu Gast auf diesem Planeten und muss für ein ausgewogenes Miteinander mit der Natur sorgen, erste Schritte sind getan.
(c) Ulrich Stamm
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